Konservativer Anleger Dr. Manfred Maier

investieren und gewinnen mit dem "Bonds/Stocks/commodities"-anlagemodell...

Diese erfolgreiche Anlagestrategie basiert auf dem so genannten "Bonds/Stocks/Commodities"-Kapitalanlagemodell(Hintergrund), und dient der Ermittlung der optimalen Spekulationsperiode für Aktien, Anleihen und Rohstoffe. Gepaart mit einer effektiven Risikokontrolle sorgt sie für einen langfristig stabilen Anlageerfolg - auch für Sie. Lesen Sie mehr...

Das Leitmotto: Optimale Rendite bei niedrigem Risiko.

Newsticker...

Aktuelle Phasenbestimmung...

Hier geht es zur aktuellen Analyse: Q3/2010
(nur für Abonnenten; nächste Analyse: 11/2010)


Ankündigungen...

 

Eine durch und durch zyklische Anlagestrategie ...

Die "Bonds/Stocks/Commodities"-Strategie ("BSC") ist eine von mir weiterentwickelte Anlagestrategie, mit dem Ziel gewinnbringende Anlageperioden für Aktien, Anleihen und Rohstoffe im laufenden Konjunkturzyklus zu ermitteln. Das Grundkonzept dieser Strategie stammt bereits aus den 20er Jahren und basiert auf Untersuchungen des britischen Ökonomen Joseph Kitchin zu zyklischen Abläufen in der Wirtschaft. Aufbauend auf diese Untersuchungen entwickelte sich im Lauf der Zeit ein eigenes wissenschaftliches Forschungsgebiet – die so genannte Konjunkturzyklusforschung. Im Rahmen dieser Forschungen zeigte sich, dass sich die einzelnen Anlageklassen Aktien, Anleihen und Rohstoffe im Konjunkturzyklus in einer zuverlässig vorhersagbaren Art und Weise verhalten, in dem sie dabei in charakteristischer Weise zyklische Hochs und Tiefs durchlaufen. Sinn und Zweck des Konservativen Anlegers ist es, diese lukrativen Anlageperioden zu ermitteln. Das Kernelement dieses Börsenbriefs ist daher eine tief gehende Positionsanalyse im Konjunkturzyklus, die ich meinen Lesern einmal pro Quartal zur Verfügung stelle. So können Sie Ihre Kapitalanlagen wesentlich gewinnbringender steuern.


Kapitalvermehrung, aber wie?

Mein grundlegendes Anlagemotto lautet: Optimale Rendite bei niedrigem Risiko. Übersetzt in die Praxis bedeutet das ganz einfach: "Verluste vermeiden"und "Gewinne optimieren". Im Vordergrund meines Handelns steht dabei vor allem die Risikominimierung, die ein weites Spektrum von Maßnahmen abdeckt. So investiere ich beispielsweise nur in einfachen, sicheren und liquiden Finanzinstrumenten (Aktien, Anleihen, Rohstoff-ETCs) und spekuliere dabei ausschließlich auf Kurssteigerungen. Mein oberstes Ziel ist es, fatale Verluste in Baissephasen zu vermeiden und kontinuierliche Gewinne in Haussephasen zu erzielen. Seit dem Beginn dieser Publikation Anfang 2005 konnte ich so in meinem Value-Depot das Anlagekapital kontinuierlich vermehren – und das bei einer relativ niedrigen Investitionsquote (siehe rechts oben).

Viele Anleger werden von den diversen Finanzpublikationen durch mitreißende Berichte leider sehr oft dazu verleitet, ganz spontan und zu jedem Zeitpunkt in diverse Kapitalanlagen zu investieren. Doch eine interessante Aktienstory oder auch ein gutes Aktienjahr alleine genügen bei weitem nicht, um wirklich erfolgreich an den Märkten zu agieren. Man muss auch langfristig zu den Gewinnern zählen, dann erst stellt sich materieller Wohlstand ein. Hinter einer langfristig erfolgreichen Portfolioentwicklung steckt viel mehr als nur die spontane Auswahl von verschiedenen Aktien. Die drei wichtigsten Eckpfeiler einer gewinnbringenden Anlagestrategie heißen Diversifizierung, Portfoliosteuerung und Risikokontrolle und haben interessanterweise schwerpunktmäßig mit dem Vermeiden von Verlusten zu tun. Macht man hier alles richtig, stellen sich die Gewinne von ganz alleine ein. Es ist daher für einen Börsenbrief eminent wichtig, seine Leser vor allem in diesen drei wichtigen Punkten zu schulen. Wie diversifiziere ich richtig, wie steuere ich mein Depot und wie vermeide ich unnötige Risiken? Das sind die Fragen, mit denen sich Anleger noch vor dem Kauf einzelner Anlagen beschäftigen sollten. Im Konservativen Anleger zeige ich Ihnen anhand von gut durchstrukturierten Depots (Value, Asia, Trading) wie das mit verschiedenen Handelsschwerpunkten geht.


 

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In den letzten Monaten haben sich die angloamerikanischen Analysten mit ihren Untergangs-prognosen für die Eurozone regelrecht überschlagen. Doch nun sieht man sie mit beschämten Gesichtern auf breiter Front zurückrudern. Zuletzt sanken die BIP-Prognosen für das Q2/2010 in der Eurozone auf nur noch 0,6% Q/Q. Nun aber scheint man zu realisieren, dass diese Prognosen bei weitem zu pessimistisch gewesen waren. Das BIP-Wachstum wird voraussichtlich doppelt so hoch sein, wie zuletzt angenommen und auf das ganze Jahr gesehen sprechen wir dabei von einem Wachstum im Bereich von 1,5% J/J. Und für 2011 sieht man nun ein Wachstum von 1,3%. Im Gegensatz zu den jetzt wieder bullischer werdenden Analysten möchte ich an dieser Stelle aber vor zuviel Optimismus warnen, denn eine Schwalbe macht bekanntlich noch keinen Sommer. Eine robuste Erholung der Wirtschaft in der Eurozone braucht schon etwas mehr als nur ein gutes Quartal. Selbst gute BIP-Daten können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Erholung in der Eurozone sehr heterogen und in Ermangelung ausreichender Kredite verläuft. Lesen Sie mehr...

 

Was will dieser Börsenbrief erreichen?

Das Hauptziel dieses Börsenbriefs ist es , den Fokus der Anleger weg von Einzelinvestments hin auf den Verlauf der Konjunktur zu richten, denn nur so kann man als Anleger lernen, entscheidende Trendwenden an den Finanzmärkten frühzeitig zu antizipieren. Dieser Börsenbrief ist angetreten, um den Teufelskreislauf des so genannten "Kleinanleger-Syndroms"zu durchbrechen: Wie Sie wissen, steigen Kleinanleger sehr oft am Ende einer Hausse ein und am Ende der folgenden Baisse wieder aus - mit horrenden Verlusten natürlich. Ein sich immer wiederholender unglücklicher Ablauf, weil Anleger dem zyklischen Konjunkturverlauf einfach zu wenig Beachtung schenken. Wer im Rhythmus des Konjunkturzyklus investiert, der weiß, wann man sich besser wieder aus den Märkten zurückziehen muss.

Was bietet dieser Börsenbrief ?

Meine Leser (nur private Investoren) erhalten jeden Monat einen kompakten Überblick über die wichtigsten konjunkturellen Entwicklungen und pro Quartal je eine konjunkturelle Positions-analyse sowie einen Aktien- und Währungsausblick für das kommende Quartal. Des Weiteren führe ich eine Reihe interessanter Musterdepots (Value, Asia, Trading, Index-ETF) mit einem gut strukturierten Risikomanagement für unterschiedliche Anlegertypen. Ergänzt wird das Angebot noch durch wöchentliche Updates (Finanzmärkte, Musterdepots) sowie durch interessante Anlagetipps.

Testen Sie diesen Börsenbrief 6 Monate lang ausgiebig für nur 30.- Euro...

 


Einige Anmerkungen zu diesem Börsenbrief...


Dieser Börsenbrief richtet sich an Investoren, die eine gute Rendite mit ihren Kapitalanlagen erzielen und dabei aber immer noch ruhig schlafen wollen. Unzählige Kleinanleger wurden in den späten 1990er Jahren von den verlockend klingenden Versprechungen der Finanzmarktbranche zu teilweise hirnlos hochbewerteten Investments verführt und mussten dann um die Jahrtausendwende herum schmerzlich erfahren, dass diese Versprechungen nur aus heißer Luft bestanden. Grenzenlosem Optimismus zu Hochzeiten der New Economy wich einige Jahre später jähes Entsetzen beim Blick auf die aufgetürmten Verluste. Nicht selten waren die neuen Anleger finanziell ruiniert und völlig desillusioniert, was die Börse anging. Wegen des schnellen Gewinns wurde hier von der Finanzmarktbranche eine ganz neue Anlegergeneration nahezu für immer von den Aktienbörsen vertrieben, von denen bis heute nur einige wenige den Weg zurück an die Börse gefunden haben. Viele von denen gehörten zu der Klasse der hartgesottenen Zocker. Für diese ist dieser Börsenbrief sicher nichts.


Die private Altersvorsorge wird immer wichtiger...


Ohne "riskantere" Kapitalanlagen wird man beim Aufbau der immer wichtiger werdenden privaten Altersvorsorge kaum zurechtkommen. Der Anteil der gesetzlichen Rente am Alterseinkommen sinkt von Jahr zu Jahr und beträgt laut Angaben von Regierungsvertretern im Augenblick nur noch rund 40% bei 40 vollen Beitragsjahren (etwa ein Prozentpunkt pro vollem Beitragsjahr). Mit Blick auf die kommenden hochinflationären Zeiten ist dieser Anteil viel zu gering, um einen einigermaßen akzeptablen Lebensstandard im Alter halten zu können. Für viele Durchschnittsverdiener bedeutet das alleinige Vertrauen auf die gesetzliche Rente ganz klar extreme Altersarmut und damit bei Rentenbeginn das Erwachen in einem finanziellen Albtraum. Hier müssen sich die Betroffenen schnellstens darüber klar werden, dass eine private Altersvorsorge dringend vonnöten ist. Da diese aktuell rund 60% des Alterseinkommen stemmen muss (Tendenz weiter steigend), ist es zwingend erforderlich, dass sich jeder Erwachsene mit diesem Thema unbedingt selbst auseinandersetzen muss. Ausreden gelten da nicht mehr.


... und diese sollte zu Ihrer persönlichen Chefsache werden.


Viele Menschen, die sich dieser Problematik bereits bewusst sind, vertrauen deshalb ihr angespartes Kapital lieber so genannten Finanzmarktexperten und –unternehmen (Fonds, private Altersvorsorgepläne, betriebliche Rentenversicherungen, etc.) an, die es dann für sie gewinnbringend anlegen sollen. Wohin das führen kann, sieht man gerade anhand der aktuellen Kredit- und Bankenkrise, die die westliche Finanzwelt an den Rand des Abgrunds geführt hat und die bei weitem noch nicht ausgestanden ist. Hier wurden von den ach so hoch gelobten Finanzexperten Anlagekonstruktionen entwickelt und im großen Stil vertrieben (auch in Altersvorsorgeprodukten enthalten), die dann einem realen Stresstest nicht mehr standhalten konnten und heute nur noch einen imaginären Bruchteil ihres Nominalwertes aufweisen. Große Segmente des westlichen Kreditmarktes befinden sich in einer existenziellen Krise und deren Auswirkungen auf die Realwirtschaft sind derzeit noch gar nicht abschätzbar. Ich kann nur dringend davor warnen, Institutionen wie Banken, Rentenversicherern, betrieblichen Pensionsfonds oder Versicherungskonzernen allzu großes Vertrauen in dieser Hinsicht zu schenken. Kommt es zum GAU, sehen viele Anleger möglicherweise keinen Cent ihrer Einlagen wieder. Seien Sie sich eines gewiss: Die Interessen von Anlegern werden von diesen Institutionen kaum berücksichtigt, da hier nur der eigene Profit zählt. Dies führt in jedem Fall – ob Krise oder nicht – zu einer teilweise erheblichen Schmälerung der Rendite (Ausgabeaufschlag, Managementgebühren, Depotgebühren, Gewinnbeteiligungen, etc.). Aus diesem Grund sollte das Thema Geldanlage Chefsache sein – also von Ihnen persönlich überwacht werden.


Auch Sie können das ...


Viele von Ihnen werden jetzt denken: Wie kann ich als Laie hier die richtigen Entscheidungen treffen? Das sollte man doch lieber den Finanzexperten überlassen. Falsch! Lassen Sie sich das nicht einreden. Auch Sie können sich mit dem Thema "Finanzen" auseinandersetzen. Und Sie müssen das sogar. Doch keine Angst - dazu muss man nicht unbedingt studiert haben. Ein bisschen Interesse für die Materie wäre aber schon vorteilhaft. Ein zweites Argument der Zweifler ist der hohe zu erwartende Rechercheaufwand, den man selbst betreiben müsste, um den Überblick über die Finanzmärkte zu behalten und die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Doch genau hier kommt der Konservative Anleger ins Spiel.


Welches Rüstzeug braucht ein guter Anleger?


  • Einen groben Überblick über die Großwetterlage an den Finanzmärkten. Man muss wissen, wie es gerade um die Finanzmärkte steht und in welcher Konjunkturphase man sich aktuell befindet, damit die richtigen Anlageklassen (Anleihen, Aktien, Edelmetalle, Rohstoffe, Bargeld) ausgewählt werden können. Was sind die wirklich wichtigen Informationen und wie beeinflussen sie die Märkte. Auf dieser Ebene können Sie dann Entscheidungen treffen, in welche Anlageklassen Sie investieren und wie hoch Ihre Risikoexposition in der jeweiligen Klasse sein soll. Entscheidend ist hier also die konjunkturelle Positionsanalyse, die durch den Konservativen Anlegererfolgt.
  • Gut fundierte Anlagetipps, z.B. für konservative Aktien, die nicht nur fundamentale Aspekte berücksichtigen, sondern auch das Timing nicht außer Acht lassen, um so eine möglichst optimale Rendite zu erzielen. Natürlich braucht man auch wichtige begleitende Informationen zu den einzelnen konservativen Anlagetipps, um immer prägnant auf dem Laufenden über seine Investments zu sein. "Heiße" Aktientipps ("Hotstocks") sollte man dabei getrost anderen überlassen. Oft genug geht man mit solchen Aktientipps nur baden.
  • Aktuelles Wissen um mögliche Risiken und Chancen an den Finanzmärkten, damit das eigene Verhalten optimal an die jeweilige Situation angepasst ist. Wer Gefahren rechtzeitig erkennt, kann sie bereits im Vorfeld schon umschiffen. Ein Punkt, den viele Kleinanleger immer wieder außer Acht lassen, weil sie sich zu sehr auf Einzelinvestments konzentrieren.
  • Hintergrundwissen zu verschiedenen Anlagestrategien und Anlagekonzepten. Nur mit einer fundierten und konservativen Anlagestrategie kann man erfolgreicher an den Finanzmärkten handeln, ohne dabei auf die Hilfe von teuren Profis angewiesen zu sein. Vielleicht ist ja auch die passende Strategie für Sie dabei.

 

Der Konservative Anleger (Börsenbrief) ist in dieser Hinsicht wie maßgeschneidert ...


All diese Informationen erhalten Sie mit dem Konservativen Anleger von Woche zu Woche geliefert, so dass Sie immer prägnant über die wichtigsten Entwicklungen, Risiken und Chancen an den internationalen Kapitalmärkten informiert sind. Die Informationen zu den einzelnen Anlagen und konjunkturellen Daten stammen aus von mir als zuverlässig eingestufen Quellen und wurden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Sie erhalten dabei auch Anregungen (keine Empfehlungen) zu Ihrer Kapitalanlage und Ihrer Risikoexposition, die Sie dann nachbilden können, aber natürlich nicht müssen. Sie sollen hier anhand meiner Vorgehensweise im Lauf der Zeit lernen, möglichst eigenverantwortlich zu agieren.

Der Konservative Anleger ist nämlich aus dem Blickwinkel eines Kleinanlegers geschrieben und ich lebe Ihnen anhand von fiktiven Portfolios weitgehend realitätsnah vor, wie sich ein Kleinanleger an den Finanzmärkten schlagen kann. So werden Sie durch die Verfolgung meiner Handelsweisen nach und nach selbst zu einem professionell agierenden Anleger, der dann unter Umständen sogar deutlich besser sein kann als das Gros der Finanzmarktbranche.


... um eine hohe Rendite bei ausgewogen hoher Sicherheit zu erreichen.


Die meisten Anleger schielen immer nur auf die möglichen Gewinne einer Anlage. Die möglichen Verluste werden dabei immer wieder ausgeblendet. Ein gewissenhaft operierender Anleger wird sich bei einer Anlage immer zuerst Gedanken darüber machen, wie man Verluste begrenzen kann, bevor er sich mit möglichen Gewinnzielen auseinandersetzt. Zur Verlustbegrenzung gibt es viele Möglichkeiten, wie z.B. Stoppkurse. Aber die situationsangepaßte Investitionsquote spielt hier die wesentlichste Rolle. Leider sind die Anleger oft zu sehr auf "ihre" Aktien fokussiert und in dieser Hinsicht meist zu stark investiert. Geht es dann plötzlich abwärts an der Börse, entstehen schnell große Verluste und der Ärger ist groß. Wer das nicht glaubt, der braucht sich nur einmal in einschlägigen Aktienforen umzuhören. Erfolgreiche Investoren haben immer die Großwetterlage an den Börsen im Auge, um rechtzeitig übergeordnete Trendwechsel an den Finanzmärkten zu erkennen, so dass sie ihre Investitionsquote entsprechend anpassen können.


Es ist nicht alles Gold, was glänzt...


Leider sind Menschen mit tollen Versprechungen leichter als mit realistischen Aussagen zu locken. Viele Anleger erhalten fortwährend Werbung von teuren Börsenbriefenund Aktienbriefen, die Ihnen traumhafte Gewinne versprechen. Sie kennen das sicher:

Traumrenditen von 100, 200, 500 oder gar 1.000 Prozent oder mehr. Und alle Gewinne in wenigen Tagen, Wochen oder Monaten. Millionär in sieben Jahren – alles ganz einfach.

Wenn Sie nur an solchen Traumrenditen interessiert sind, dann sollten Sie diese Webseite jetzt besser verlassen, denn Sie werden hier keine derartigen Versprechungen finden. Und das aus einem ganz einfachen und guten Grund: Solche Versprechungen sind ganz einfach wenig realistisch und meist nur auf einzelne Investments bezogen. Niemand auf diesem Planeten hat ein Interesse daran, Sie zu einem Millionär zu machen. Würden diese Versprechungen auf Wahrheit beruhen, dann wären wir doch schon lange ein Volk von Millionären. Das ist aber de facto nicht der Fall. Sieht man sich dann solche Börsenbriefe genauer an, wird sehr schnell klar, worauf diese Versprechen basieren - nämlich auf dem Einsatz hochriskanter Hebelprodukte (Optionen, Futures, CFDs, etc.). Diese können zwar rein theoretisch derartige Renditen produzieren, doch was natürlich gerne verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass solche Hebel auch in die andere Richtung wirken können.


... vieles davon ist nur reines Blendwerk.


Ich habe schon eine ganze Reihe solcher Börsenbriefegetestet (ohne Kapital versteht sich) und mir deren Performanceangesehen. Erst kürzlich habe ich ein Test-Abonnement eines Optionsscheinbörsenbriefs bestellt und musste feststellen, dass die aktuelle Performance des Musterdepots nach dem Lesen des vollmundigen Werbebriefs dramatisch im Minus lag. Von 10 Positionen im Depot lag der beste Wert mit nur -57% im Minus. Wirklich toll! Und dafür wollte der Autor über 1.000 Euro pro Jahr einstreichen. Alle anderen Werte waren praktisch kurz vor dem Totalverlust. Das Argument des Autors bezüglich seiner miesen Performance basierte darauf, dass die Verluste auch ganz schnell wieder ins Plus drehen könnten. Theoretisch wahr. Bedenkt man jedoch, dass Optionsscheine Spekulationen gegen die Zeit sind, dann wird die Brisanz der Situation erst so richtig deutlich. Und dabei wird von solchen Autoren immer wieder ein wesentlicher psychologischer Faktoraußer Acht gelassen: Kaum ein Anleger ist in der Lage auch nur vorübergehend derartige Verlustzustände zu ertragen. Er wird immer bei maximalem Verlust aus purer Angst verkaufen, um noch zu retten, was zu retten ist. Hätte man so ein Depot nachgebildet, hätte man sein gesamtes Kapital innerhalb kürzester Zeit verspielt.


Der Konservative Anleger hat hier als Börsenbrief klare Vorgaben, ...


die auf den ersten Blick weit weniger spektakulär und werbewirksam sind. Der Konservative Anlegerverzichtet ganz bewusst auf vollmundige Versprechungen, wie etwa:
  • konkrete Renditeversprechen. Dies wäre in höchstem Maße unseriös und würde nur unrealistische Erwartungen der Anleger wecken. Ich sage ganz klar, dass wir gute und schlechte Jahre an der Börse erleben werden. Ziel ist es, in den schlechten Jahren möglichst keine Verluste zu machen.
  • hohe Performanceausweise. Die meisten Performanceberechnungen starten oft zu Beginn von Bullenmärkten, da man hier bereits nach kurzer Zeit hohe Depotgewinne ausweisen kann. Wir starten mit unserer Performance immer neu mit jedem aktuellen Börsenjahr, da es ja für den Anleger nur interessant ist, wie sich sein Kapital im laufenden Jahr entwickelt. Ich werde keine aktuell schlechten Entwicklungen mit Gewinnen aus den Vorjahren kaschieren.
  • Kursraketen mit unglaublich hohem Gewinnpotential. Oft können diese Versprechungen nur mit hochriskanten Finanzmarktprodukten eingelöst werden. Hier werden wir keine hochriskanten Anlageprodukte empfehlen, da diese oft nur den Emittenten gute Gewinne versprechen. In den meisten Fällen kann man auch mit ganz einfachen Produkten, wie Aktien, Anleihen oder Edelmetallen, eine ordentliche Rendite erzielen und ist dabei nicht etwa weiteren Risiken, wie Zeitwertverlusten oder Nachschusspflichten, ausgesetzt.

 

Oberstes Bestreben des Konservativen Anlegersist es, Verluste bezogen auf das gesamte Anlagekapital zu vermeiden. Nur wer Verluste vermeiden kann, der hat überhaupt eine Chance, sein Vermögen an den Kapitalmärkten auf Dauer zu vermehren. Es nutzt wenig, mit hohem Investitionsrisiko in einigen Jahren gute Gewinne zu machen, wenn man dann in einem Jahr wieder alles verliert, nur weil man die Situation falsch eingeschätzt hat. Aus diesem Grund wird im Konservativen Anlegerhoher Wert auf ein sinnvolles Kapitalrisikomanagementgelegt, was in den meisten anderen Börsenbriefennicht selbstverständlich ist.


Zu meiner bisherigen Performance gibt es nicht viel zu sagen...


Der Börsenbriefwurde am 03.01.2005 aufgelegt und in den letzten fünf Jahren (2005-2009) konnte ich eine durchschnittliche annualisierte Rendite von 12,0% (+21,3% / +19,7% / +3,7% / +5,5% / 11,17%) bezogen auf das Gesamtkapital erwirtschaften. Als Bezuggröße gilt hier das Value-Depot, welches als Einziges bereits zu Beginn des Börsenbriefs aufgelegt wurde. Die durchschnittliche Investitionsquotein diesen fünf Jahren betrug dabei 33,6%, was bedeutet, dass deutlich mehr als die Hälfte des Gesamtkapitals während dieser Zeit als Barkapital vorlag und somit genügend finanzielle Reserven für einen starken Marktrückgang vorlagen. Die meisten anderen Börsenbriefeführen Musterdepots, die eine sehr hohe Investitionsquote(nahe 100%) aufweisen, damit eine möglichst hohe Performance erzielt werden kann. Dabei muss man als Anleger bei der Nachbildung dieser Musterdepotsaber auch ein entsprechend hohes Risiko eingehen.


Mein Motto: Sicherheit und Rendite schließen sich nicht unbedingt aus...


In all den Jahren (Zeitraum: 1998 bis 2004) vor dem Beginn dieser Publikation habe ich eine mittlere Jahresrendite von 28,0% erwirtschaften können, und das ebenfalls bei überdurchschnittlich hohen Cashquoten - also Sicherheit. Zu dieser Rendite ist allerdings Folgendes anzumerken: 28,0% ist eine außerordentlich hohe durchschnittliche, jährliche Gesamtkapitalrendite, die keinesfalls über viele Jahre gehalten werden kann. Das wäre sehr unrealistisch. Hier möchte ich Ihnen überhaupt nichts vormachen. Selbst der erfolgreichste Anleger aller Zeiten - nämlich Warren Buffett - hat im langjährigen Mittel nur 24% geschafft. Ich möchte mich keinesfalls mit diesem Großmeister auch nur annähernd vergleichen. Wir spielen nämlich nicht einmal im Entferntesten in der gleichen Liga. Mein hoher Performancewert resultiert aus den ersten beiden besonders hohen jährlichen Renditen aus den Jahren 1998 und 1999, die ja bekanntlich absolute Aktienboomjahre repräsentierten (siehe persönliche Performancereihe). Ich denke und hoffe, dass sich meine durchschnittliche Rendite in Richtung 15% unter langfristigen Gesichtspunkten manifestieren wird. Selbst das wird nicht leicht zu erreichen sein, denn es wird immer wieder schlechte Aktienjahre geben. Als Anlageprodukte habe ich dabei nur Aktien,Anleihen,Rohstoff-ETCssowie Barkapital (verzinst) verwendet. Hochriskante Finanzmarktinstrumente, wie sie von vielen Börsenbriefen immer wieder empfohlen werden, sind also gar nicht notwendig und bringen letztlich nur einem Gewinn - nämlich den Emittenten (Banken).


Weiter Wissenswertes zum Abonnement...


Der konjunkturelle Überblick des Börsenbriefserscheint einmal im Monat, jeweils am letzten Samstag des Monats. An den restlichen Samstagen erhalten Sie eine Kurzzusammenfassung der Woche und Updates zu den in den Musterdepots vorgestellten Anlagen. Alle weiteren Publikationen sind im Preis des Abonnements enthalten, so dass keine weiteren Kosten anfallen. Das Abonnement kann jederzeit zum Ende des Bezugsjahres gekündigt werden. Erfolgt keine Kündigung innerhalb der Abonnementlaufzeit, gilt das Abonnement automatisch als um ein volles Jahr verlängert. Bei vorzeitiger Kündigung des Abonnements erfolgt keine Teilrückerstattung des Abonnementpreises. Die einzelnen Ausgaben werden aufgrund der Komplexität der Daten nur online auf der dafür vorhergesehenen Website („http://www.der-konservative-anleger.de") zur Verfügung gestellt.

Ich würde mich freuen, wenn ich Sie als Leser dieses Börsenbriefsschon bald begrüßen darf.

Dr. Manfred Maier
Der-Konservative-Anleger.de

P.S. Die Aktientipps, die hier vorgestellt werden, sollen lediglich Ihnen als Anregung für Ihr eigenes Depot dienen. Die Anlageempfehlungen stellen keinesfalls eine Aufforderung zum Kauf dar. Außerdem biete ich keine individuelle Anlageberatung in jedweder Form an. Gute Ergebnisse der Vergangenheit garantieren keine positiven Resultate in der Zukunft. Das sollten Sie als Anleger wissen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Aktienanlage spekulative Risiken beinhaltet, die im Ernstfall auch bis zum Totalverlust der investierten Mittel führen kann. Des Weiteren wird dringend davon abgeraten, Aktienkäufe über Kredite zu finanzieren.

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