Phasenbestimmung Konjunkturzyklus (Fortsetzung)
Weltweit einzigartig für alle drei großen Wirtschaftsregionen .
Viele Leser werden nun fragen, wozu man die Position im Konjunkturzyklus als Anleger überhaupt braucht. Aktien könne man doch schließlich immer kaufen und verkaufen. Gegenfrage: Welcher Bauer sät seinen Samen im Winter aus? Es kommt eben doch auf den richtigen Zeitpunkt an. Wenn es etwas gibt, was ich in meinen über 25 Jahren Börsenerfahrung gelernt habe, dann das. Für viele Leser wird das zwar banal klingen, doch das richtige Timing bei seinen Anlageentscheidungen an den Tag zu legen, ist weit weniger leicht umzusetzen. Wann ist also "Winter" im Konjunkturzyklus? Wann "Frühling"?
Über den Erfolg in meinem langjährigen Anlegerleben kann ich nur eines sagen: Wenn die Börse haussierte, habe ich gewonnen. Wenn sie sich im Baissemodus befand, habe ich verloren. Ich war also kein begnadeter Trader, der sowohl in Haussen als auch in Baissen gewinnen konnte. Gerade als ich diese ernüchternde Erkenntnis hatte, stieß ich auf ein wirklich sehr gutes Buch von Dr. Martin Pring ("The All-Seasons Investor"), welches mir die Augen öffnete. Hier legte der Autor einen klaren Zusammenhang zwischen dem wiederkehrenden Verhalten von Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Rohstoffe) im Konjunkturzyklus dar. Es gab also Phasen im Konjunkturzyklus, in denen man Aktien mit Aussicht auf Gewinn kaufen konnte und solche, in denen man sie besser verkaufen sollte. Entsprechend gab es auch solche Phasen im Konjunkturzyklus für Anleihen und Rohstoffe.
Aus dieser Erkenntnis leitet sich mein grundsätzliches Anlagemotto, welches mir seit gut 10 Jahren nahezu fortlaufende Gewinne bescherte, ab:
Wer eine Aktienhausse (Beginn und Ende) im Konjunkturzyklus zeitlich festlegen kann, der wird mit einem gut diversifizierten Aktiendepot immer Gewinne machen.
Warum? Weil rund 80% der Aktien in diesem Depot in einer Hausse statistisch steigen werden, während der Rest stagniert oder fällt. Insgesamt aber wird das Depot einen Gewinn aufweisen. In einer Baisse dagegen werden rund 80% der Aktien fallen, so dass die Bilanz deswegen insgesamt negativ ausfallen muss. Und jetzt kommt es: Der Beginn und das Ende einer Hausse hängen bewiesenermaßen von der Postion im Konjunkturzyklus ab. Über 100 Jahre Wirtschaftsforschung haben diesen Zusammenhang klar belegt.
| Anlageklasse | Kaufzeitpunkt | Verkaufszeitpunkt |
|---|---|---|
| Aktien | Phase II | Phase V |
| Anleihen | Phase I | Phase IV |
| Rohstoffe | Phase III | Phase VI |
Genau aus diesem Grund sollte man sich als Anleger primär für Konjunkturdaten interessieren und nicht für irgendwelche Aktientipps und -berichte. Börsenmagazine werden Ihnen immer Aktientipps liefern, egal ob es zeitlich günstig ist oder nicht, Aktien zu kaufen. Einfach weil die meisten Leser danach verlangen. Die meisten Anleger achten viel zu wenig auf diese wichtigen konjunkturellen Zusammenhänge und deswegen werden sie in Haussen gewinnen und in Baissen wieder verlieren.
Aus diesem Grund ist der Börsenbrief "Konservativer Anleger" völlig anders als die anderen Börsenbriefe. Hier konzentrieren wir uns fast ausschließlich auf die Entwicklung der Konjunktur. Und zwar in allen drei großen und wichtigen Anlageregionen der Welt: USA, Eurozone und Asien. Wer wirklich langfristig erfolgreich und seriös an der Börse investieren will, der muss den zeitlichen Zusammenhang zwischen Anlageklassen und Konjunkturzyklus immer im Auge haben. Die Profis tun das auch.
Der "Konservative Anleger" bietet hier den weltweit einmaligen Service der Phasenbestimmung für die USA, die Eurozone und China (stellvertretend für Asien) an. So können Sie als Investor überall auf der Welt Ihr Kapital zum richtigen Zeitpunkt in die richtige Anlageklasse investieren. Alle drei Monate, in der Mitte eines jeden Quartals, erscheint meine Phasenanalyse für die USA, Europa und Asien.
